E-Bike

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E-Bike kaufen – so kommst du deinem Traum näher

 

Da rührt sich was, auf dem E-Bike-Markt! Was anfangs noch als Randerscheinung mit surrendem Motor abgetan wurde, ist jetzt, rund zehn Jahre später, aus der Welt der Fahrräder nicht mehr wegzudenken: Der Hype ums E-Bike ist ungebrochen, das Bike mit elektrischer Tretunterstützung ist gefragter denn je – und das in allen Fahrradkategorien! Mit E-Mountainbikes lassen sich Gipfel und Berge erobern, von denen man einst nur träumen konnte. Berufspendler schätzen ihren elektrischen Drahtesel, wenn sie morgens im Meeting nicht mit Schweißperlen auf der Stirn aufschlagen. Und der Spontanausflug an den See in der Nähe nach Feierabend ist jetzt mittels Extraschub aus der Pedale machbar – herrlich! Das E-Bike sorgt dafür, dass sich Menschen an der frischen Luft mehr und vor allem umweltfreundlich bewegen, größere Distanzen zurücklegen können und so fit bleiben. Diesen unschlagbaren Vorteil von E-Bikes haben in der Zwischenzeit auch viele eingefleischte „Bio-Biker“ erkannt. Wohl gemerkt, die Antriebsunterstützung eines E-Bikes kann jederzeit ausgeschaltet werden und ohne Muskelkraft läuft auch bei diesem Fahrrad nichts! Der entscheidende Unterschied ist aber, dass du dir zusätzliche Power aus dem Motor dazuschalten kannst. Alles kann, nichts muss! Gegenwind, Steigungen, lange Wochenendausflüge mit Kind, Kegel und Zelt – das E-Bike befreit dich vorab von zu vielen Sorgen („Schaffe ich das?“) und lässt dir mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben – wie z.B. die allerneuesten Entwicklungen in der E-Bike-Welt! Leistungsfähigere Akkus, modernste Motoren und eine innovative Steuerungstechnik bei den aktuellsten Modellen beweisen: E-Biken hat Zukunft und wird langfristig als Fortbewegungsmittel immer wichtiger. Je nach Einsatzzweck, ob City oder Gelände, sportliche oder gemütliche Fahrweise, jedermann findet heutzutage die passende motorisierte Variante seines Traumrads! Obwohl E-Bikes ihren Preis haben und verständlicherweise mehr kosten als ihre motorlosen „Bio-Brüder“, sind sie inzwischen dank spezieller Leasingangebote (JobRad, BikeLeasing) für alle erschwinglich geworden.

Die weit schwierigere Frage für dich wird sein: Welches E-Bike schaffe ich mir an? E-Bike ist nicht gleich E-Bike. Verschiedene Fahrstile bzw. Einsatzbereiche stellen unterschiedliche Anforderungen an Motor und den Akku. Wir helfen dir, hier den Überblick zu be- und dich bei Laune zu halten. E-Bikes gibt es in folgenden Kategorien:

 

E-Mountainbikes    E-Bikes City    E-Bikes Trekking    E-Bikes Rennrad/Gravel

E-Bike Urban    E-Bikes Kinder/Jugend    E-Transportrad

 

Außerdem verraten wir dir noch, was du alles beim E-Bike-Kauf beachten solltest. Gut Ding braucht Weile – aber wir haben Zeit, helfen dir gerne bei deiner Suche nach dem Traumbike in E und beraten dich bestmöglich. Viel Spaß beim Entdecken!

 

E-Bikes kaufen – der Unterschied macht´s!

Lass uns einfach von vorne beginnen. Damit du verstehst, welches Bike für dich das richtige ist, solltest du wissen: Der Begriff E-Bike ist streng genommen nicht ganz richtig. Korrekt wäre die Bezeichnung Pedelec, doch das hat sich auf Dauer nicht durchgesetzt (auch nicht bei uns). Der Großteil an verkauften Fahrrädern mit einer Antriebsunterstützung bis zu 25 km/h sind heutzutage eigentlich Pedelecs. Hier schaltet sich der Motor nur beim Tritt in die Pedale (daher auch der Name Pedal Electric Cycle) ein, weshalb Pedelecs als Fahrräder gelten. Sein großer Bruder ist das S-Pedelec, das bis zu 45 Stundenkilometer schnell fährt und auf normalen Radwegen verboten ist. Diese Variante für Fahrer:innen ab 16 Jahren erfordert Versicherungskennzeichen, Helm, Rollerführerschein und Haftpflichtversicherung. Bei den „echten“ E-Bikes handelt es sich hingegen um richtige Kraftfahrzeuge. Sie fahren ganz ohne Muskelkraft, rein durch Motorleistung und benötigen deshalb neben einem Versicherungskennzeichen sogar eine Fahrerlaubnis je nach Klasse des E-Bikes. Also Vorsicht mit den Begrifflichkeiten, bevor du dir ein „E-Bike“ anschaffen willst!

Was E-Bike-Käufer:innen heute am meisten interessiert, ist der verbaute Motor und die Akkuleistung. Fragen nach der Reichweite, Akkuladezeit, Gewicht des Fahrrads und Leistungsfähigkeit des Motors bestimmen maßgeblich das Kaufverhalten und stehen daher ganz oben auf der allgemeinen Checkliste bei der E-Bike-Anschaffung. Wir haben das einmal für dich zusammengefasst.

 

E-Bike-Motoren

Das Herzstück eines jeden E-Bikes ist sein Motor. Je nach Höhe des Drehmoments in Newtonmeter (Nm) liefert er die Power und zaubert seinem Fahrer:in ein Lächeln ins Gesicht. Zusammengefasst kann man sagen: Mehr Schub durch mehr Nm. Zwischen 50 und 85 Nm ist auf dem Markt alles verfügbar, der Preis steigt mit der Motorstärke. Citybikes für Fahrten auf hauptsächlich ebener Fläche im Stadtbereich kommen mit einem 50 Nm-Motor bestens zurecht. Besorgungen des täglichen Lebens, Ausflüge ins Grüne oder Touren im Umland – hier bietet sich schon ein etwas leistungsfähigerer Motor mit 65 Nm an, entsprechend groß ist die Auswahl in diesem Bereich. Du bist vielleicht doch sportlicher unterwegs und willst ab und an einige Höhenmeter überwinden? Dann empfiehlt sich die Variante ab 70 Nm, für echte Bergfexe E-Bikes mit 80 Nm Drehmoment. Mit dem derzeit stärksten Serienmotor von 85 Nm erklimmst du ohne Probleme mit deinem E-Mountainbike steilstes Gelände und kannst dich als Belohnung auf lange, sportlich-rasante Trailabfahrten freuen. Bei namhaften Herstellern wie Bosch, Yamaha, oder Shimano wird jeder für seinen individuellen Bedürfnisse fündig und kann zwischen unterschiedlich starken Modellen wählen.

Du planst schon länger, dir ein E-Bike zuzulegen und schaust jedem Radl sehnsüchtig hinterher? Dann ist dir mit Sicherheit schon aufgefallen, dass es verschiedene Motorpositionen gibt. Mittlerweile hat sich der Mittelmotor als beliebteste Version etabliert. Mit seinem tiefen Schwerpunkt sorgt er beim Fahrer:in für ein unbeschwertes Fahrgefühl und dank unmittelbarer Kraftübertragung für Stromersparnis beim Akku. Das schätzen viele E-Biker im Gegensatz zum zwar günstigeren Frontmotor, was aber das Lenkverhalten am vorderen Rad beeinträchtigt. E-Bikes mit Heckmotor kommen größtenteils bei sportlichen Rädern zum Einsatz. Sein fast lautloses Fahrwerk am Hinterrad belastet Kette und Schaltkomponenten nur minimal, lässt sogar eine größere Übersetzungsbandbreite zu. Eine weitere Besonderheit: Der an diesem Bike verbaute Motor ermöglicht eine Aufladung des Akkus durch Rekuperation, Energierückgewinnung – ein Pluspunkt in bergigem Gelände!

Wiederum gleich ist allen Motoren, dass sie über verschiedene Unterstützungsstufen verfügen, die die Stärke des zugeschalteten Motors regulieren. In der untersten, sprich akkusparendsten Stufe (Eco), beläuft sich die Fahrwerksunterstützung auf ein Minimum. Entsprechend erhöht sie sich, wenn du mehr Antrieb in Anspruch nimmst, um deinen Beinen eine kurze Auszeit zu gönnen, wenn du merkst, dass dir bald der Akku ausgeht. Das ganze lässt sich über ein Display am Lenker mit nur einem Finger steuern und enthält alle wichtigen Informationen wie Reichweite, Akkuladestand, gefahrene Kilometer gesamt und pro Tag. Viele Displays sind heutzutage auch über das Smartphone zu bedienen und besitzen dank ausgeklügelter Technologie die smarteste aller Konnektivität. Bleiben wir jetzt beim Stichwort „Akku“!

 

E-Bike-Akkus

Ganz weit vorne auf der Kriterienliste beim E-Bike-Kauf: Das Thema „Akku“. Schließlich ist es der Alptraum eines jeden E-Bikers, plötzlich ohne „Saft“ dazustehen und den Heimweg mit leichtem Anstieg auf dem doch gewichtigeren E-Bike bestreiten zu müssen. Völlig verständlich also, dass die Frage nach der Reichweite eines E-Bikes im Mittelpunkt des Interesses steht. Wie weit du mit einem vollem Akku auf deinem E-Bike kommst, hängt zum einen von der Leistungsstärke der Batterie an sich ab, zum anderen von vielen äußeren Faktoren. Doch der Reihe nach.

E-Bikes sind, je nach Hersteller und Fahrradtyp, mit unterschiedlich großen Akkus erhältlich, deren Preis analog zu höheren Wattstunden (Wh) des Akkus ansteigt. Je leistungsfähiger eine Batterie aufgrund ihrer Kapazität in Wh ist, desto teurer wird es für den Käufer:in. Zusammengefasst bedeutet das: Kleinerer Akku für den kleineren Geldbeutel, größerer Akku für´s große Budget. Akkus mit vergleichsweise höherer Kapazität sind allerdings vom Gewicht her auch schwerer. Du kannst bei den gängigen Herstellern zwischen Akkus mit 250 Wh bis hin zu 800 Wh wählen. Für manche Käufer:innen macht es sogar Sinn, sich einen zweiten Akku separat anzuschaffen, vor allem wenn mehrtägige Touren ohne Lademöglichkeit geplant sind. Einige E-Bikes verfügen inzwischen über eine DualBattery-Technologie (z.B. Bosch bei Riese & Müller), die auf intelligente Art und Weise die beiden im Rad integrierten Akkus entlädt und für maximale Reichweite sorgt – ideal für ladefaule Biker. Ob du einen eher großen oder kleinen Akku benötigst, hängt ganz vom Einsatzgebiet deines Zweirads ab. Kürzere Alltagsstrecken lassen sich gut mit einer Unterstützung von 250 Wh erledigen, während E-Mountainbiker gerade im Gelände bergauf um viele Wattstunden (ab 500 Wh) dankbar sind. Zur Akkukapazität an sich kommen dann noch zahlreiche weitere Faktoren hinzu, die die individuelle Reichweite beeinflussen. Neben Akkuladestand, Alter des Akkus, der gewählten Tretunterstützung (permante Turbo-Stufe zieht natürlich mehr Akku als gemütliches Cruisen im Eco-Modus) und dem verbauten Motor im Rad spielen äußere Umstände bezüglich der Reichweite eine große Rolle. Angefangen vom eigenen Fahrergewicht, der Zuladungslast, Beschaffenheit des Untergrunds, Gegen- oder Rückenwind, Reifenprofil, Trittfrequenz, Steigung – du siehst schon, dass eine kilometergenaue Aussage über die Reichweite niemals möglich sein wird. Im Schnitt kannst du dein E-Bike in „normalem Tempo“ ungefähr 60 Kilometer (bei 300 Wh), 100 km (bei 500 Wh) und mithilfe eines Zweitakkus auch schon mal gute 200 km weit fahren. An der Steckdose angeschlossen lässt sich die Batterie dann wieder innerhalb von ca. zwei bis sechs Stunden (abhängig vom Herstellermodell) komplett aufladen.

So viel zu den harten Fakten rund um das Thema Akku. Was viele Kunden mit E-Bike-Kaufabsicht ebenfalls umtreibt, ist die Optik ihres Objekts der Begierte. Und auch hier kommt dem Akku eine Schlüsselrolle zu. Je nach Positionierung der Batterie, ob unter dem Gepäckträger, im Rahmen, vor oder hinter dem Sitzrohr oder auf dem Unterrohr – der Akku bestimmt die Silhouette des E-Bikes maßgeblich. Abgesehen von dem äußeren Erscheinungsbild bringt jede Akkuposition sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Aktuell geht der Trend zum im Rahmen integrierten Akku hin, was außer Style-Gründen ganz nebenbei auch das Ende des lästigen Kabelsalats am Fahrrad bedeutet. Wenn du dir ein E-Bike kaufen willst, um damit hauptsächlich Berge rauf und runter zu heizen, ist für dich womöglich ein E-MTB mit integriertem Akku sinnvoll. Fest und unsichtbar im Rahmen verbaut ist dieser Energiespeicher dort bestens vor kleinen Steinschlägen und Schmutz sicher. Manchmal lässt sich bei dieser hochpreisigen Variante der Akku nicht aus dem Rahmen entfernen, so dass du das gesamte Rad an eine Steckdose anschließe musst. Überprüfe also schon vor dem E-Bike-Kauf, wie deine Aufladeverhältnisse zuhause sind! Die Positionen auf dem Unterrohr oder hinter/vor dem Sitzrohr können in puncto Style und Eleganz vielleicht nicht ganz mit der Rahmen-Version des Akkus mithalten, sind aber in ihrer Anschaffung günstiger und erleichtern dem Fahrer:in das Herausnehmen der Batterie. Einen unter dem Gepäckträger verankerten Akku findet man eigentlich nur in Cityrädern. Ein Akku am Sitz- oder Unterrohr würde hier oft stören, besonders da diese Räder gerne mit komfortablem Tiefeneinstieg gebaut sind. Der Akku unter dem Gepäckträger löst dieses Problem, schmälert aber das Fahrvergnügen durch den hohen Schwerpunkt. Zudem kann die Montage eines Kindersitzes zur Herausforderung werden.

Doch ganz egal, wo sich dieses, nach dem Motor, zweite „Herzstück“ deines E-Bikes befindet: Du musst deinen Lithium-Akku hegen und pflegen, damit du aus ihm die maximale Lebensdauer (ungefähr fünf Jahre) herausholen kannst. Wenn es dann Zeit für einen „Neuen“ ist, kannst du ihn bequem nachrüsten. Es ist für Räder immer am besten, wenn sie trocken und witterungsgeschützt untergestellt sind, aber dein E-Bike samt Akku solltest du nach Möglichkeit nicht der vollen Sonneneinstrahlung oder Väterchen Frost überlassen. Das übt sich mit der Zeit negativ und spürbar auf die Akkuleistung aus. Idealerweise lagerst du die Batterie in einem trockenen Raum bei einer Temperatur zwischen 0 und 20 Grad Celsius. Direkt nachdem du dir dein neues E-Bike zugelegt hast, kannst du durch mehrmaliges „Leerfahren“ der Batterie die größtmögliche Leistung entlocken. Im Alltag ist es dann wichtig, den Akku nach Möglichkeit nicht vollständig zu entladen, bevor du ihn an das Netzteil anhängst. Das gilt besonders, wenn dein Bike auch mal länger ungefahren herumstehen wird. Spätestens nach einem halben Jahr ist es für deinen Akku Zeit für die Steckdose! Und damit das Energiebündel auch schön glänzt und frei von Schmutzpartikeln bleibt: Mit einem feuchten Lappen kannst du den Akku vorsichtig säubern. Zudem solltest du zum Aufladen grundsätzlich nur das Original-Ladegerät des jeweiligen Herstellers verwenden. Eine korrekte CE-Kennzeichnung ist in jedem Fall die beste Voraussetzung, möglichst lange von dem Akku zu profitieren.

Eine gute Nachricht zum Schluss gibt´s noch obendrauf. Da das Fahren mit einem E-Bike immer beliebter wird und kein Ende in Sicht ist, werden deutschlandweit (plus Österreich und Schweiz) immer mehr Ladestationen für unterwegs installiert. Das geht sogar so weit, dass es besonders nutzungsfreundliche, mobile Aufladestationen z.B. in Biergärten gibt. Ladestationen an Museen, Restaurants, Rathäusern, Berghütten sind inzwischen keine Seltenheit mehr und bringen noch mehr Radlliebhaber auf´s E-Bike. Meistens ist das Aufladen sogar umsonst und lässt sich inzwischen bequem per App steuern bzw. organisieren. Nie war es einfacher und umweltschonender, die Welt auf zwei Rädern zu entdecken! Dass einem da die Puste ausgehen kann, gehört glücklicherweise auch fast schon der Vergangenheit an. Fazit: Wer kurz vor dem E-Bike-Kauf steht, sollte diese spezielle Aufregung vor all den geplanten Ausflügen, Trips und Touren genießen – in vollen Zügen und später dann mit vollem Akku.

 

 

 

 

 

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