Fahrradzubehör

Fahrradzubehör

Fahrradzubehör – immer richtig ausgestattet

Es gibt nichts, was es nicht gibt! Das Zubehör im Bike-Sortiment ist derart vielfältig gehalten, dass so gut wie kein Wunsch unerfüllt bleibt. Unter Fahrradzubehör ist alles zusammengefasst, was dein persönliches Bikeerlebnis verbessert, quasi on top nach deinen individuellen Vorgaben dazukommt. Wenn du also auf der Suche nach einem speziellen Trinkflaschenhalter für dein Mountainbike bist, wirst du beim Zubehör fürs Fahrrad fündig. Niemand will auf Tour verdursten und auf der Strecke bleiben! Und damit auch deinem Drahtesel unterwegs nicht die Luft ausgeht, gibt’s bei uns eine Vielzahl an Pumpen. Selbstverständlich kümmern wir uns ebenfalls um das Wohl deines fahrbaren Untersatzes: Von Werkzeug bis Pflegemittel ist hier alles vorhanden. Doch selbst das sauberste und glänzendste Fahrrad bringt dir nichts, wenn es geklaut wird. Daher immer schön abschließen – wir haben das passende Radlschloss für dich. Außerdem geben wir dir einen Korb und das ist ausnahmsweise etwas Gutes! Fahrradkörbe aller Art, Taschen für den Alltag oder den Wochenendausflug, bei uns findest du eine breite Auswahl. Solltest du sogar mit Kind und Kegel die Straßen unsicher machen, kann dir unser Fahrradzubehör-Bereich da sicherlich Abhilfe schaffen. Ob Kindersitze oder Kinderanhänger, die Kleinen lieben es, beim Radeln mit von der Partie und an der frischen Luft zu sein. Das gleiche gilt auch für Vierbeiner! Hunde (oder Katzen) in einem entsprechenden Hundeanhänger sieht man mittlerweile immer häufiger auf der Straße. Einfach mal beim Fahrradzubehör stöbern und das passende Transportmittel für den gehfaulen Bello finden. Wer nicht das Haustier, sondern seine Einkäufe bequem mit dem Fahrrad erledigen will, dem seien ebenfalls entsprechende Transportanhänger empfohlen. Sogar Auto-Heckträger findest du in unserem Sortiment – falls du beispielsweise in deinem Italienurlaub nicht auf dein geliebtes Rad verzichten kannst. Die neuesten Fahrradcomputer aus unserem elektronischen Zubehör leiten dich dann auch zuverlässig vom Strand zur nächsten Eisdiele. Wie gesagt, es gibt nichts, was es nicht gibt. Und hier nochmal eine Übersicht über unser komplettes Fahrradzubehör:

Anhänger


Wer an seinem Zweirad richtig hängt, es bereits täglich im Alltag nutzt und die Funktionalität eines Fahrrads richtig auskosten möchte, kommt am Thema „Fahrradanhänger“ nur schwer vorbei. Durch einen entsprechenden Anhänger, der mittels Kupplung und Deichsel an der hinteren, linken Achse des Fahrrads befestigt wird, lassen sich Kinder, Tiere und sämtliche Gegenstände mit Gewicht sicher (oft mit langer Fahne für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr) und unkompliziert transportieren. Für alle drei Einsatzzwecke gilt, dass stets das maximale Zuladungsgewicht einzuhalten ist, ansonsten ist ein sicheres Fahren nicht mehr möglich. Was kaum jemand weiß: Kinder im Fahrradanhänger dürfen nicht älter als sieben Jahre alt sein! Und auch beim Fahrer eines Kinder-Fahrradanhängers gilt eine Altersbeschränkung: Dieser muss mindestens 16 sein, wenn er ein entsprechendes Gefährt steuern will. Eltern schätzen in jedem Fall die Möglichkeit, ein oder zwei Kinder auf ihre Radtouren mitzunehmen, den Fahrradanhänger bei Bedarf problemlos vom Rad abzukoppeln und als Stroller (Kinderwagen) weiter zu nutzen. Mehr Flexibilität im elterlichen Alltagsgeschehen geht nun wirklich nicht. Die unterschiedlichen Modelle der beliebten Marken Thule oder Croozer lassen auch die Herzen von ganz sportlichen Mamas und Papas höher schlagen. Es gibt spezielle Sport-Varianten mit nur einem Rad vorne, die bequem beim Joggen mitgeschoben werden können. Den Kleinen gefällt´s bestimmt, wenn sie Sonntag morgens mit auf Mamis Runde um den See mitdürfen! Dank integriertem Sonnenschutz wird der Nachwuchs nicht geblendet. Weiteres optionales Fahrradzubehör wie Kopfstützen oder einen Babysitz (ab 12 Monaten) kannst du beliebig dazukaufen.

Die sogenannten Hundeanhänger hingegen unterscheiden sich optisch kaum auf den ersten Blick. Sie sind einfach etwas kleiner und mit einer besonders großen Öffnung ausgestattet. Auch das Innenleben dieses Anhängers ist perfekt auf die Bedürfnisse der Fellnasen ausgerichtet. Er bietet viel Platz und ist mit einem rutschfesten Boden für besten Pfoten-Halt ausgestattet. Luxus-verwöhnte Vierbeiner können sogar auf weichen, waschbaren Teppichen in ihrem Anhänger durch die Gegend gefahren werden – neidische Blicke anderer Hunde inklusive!

Hast du zwar keine lebendige Fracht zu transportieren, scheiterst aber immer wieder aufs Neue, den kompletten Wochenendeinkauf in diversen Taschen am Rad unterzubringen? Voilà, hier kommt deine Lösung: Ein Transportanhänger mit einer durchschnittlichen Belastbarkeit von ca. 50 kg kann von umfangreichen Einkäufen samt Bierkasten bis hin zur Picknickausstattung mit Decke, Grill und Korb alles fassen. Damit dein Wochenenderlebnis nicht am richtigen „Zubehör“ scheitert, gibt es zum Glück ja fast alles bei unserem Fahrradzubehör (bis auf´s Bier!). Übrigens: In Verbindung mit einem E-Bike kann ein Anhänger sogar ein Auto ersetzen und so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Gerade in der City setzt sich dieser Mobilitäts-Trend zusammen mit den von Bund oder Städten geförderten Lastenrädern mehr und mehr durch.

 

Kindersitze


Die erste Fahrt zusammen mit dem Mini auf einem Fahrrad ist immer etwas ganz Besonderes. Und man ahnt kaum, welche Vorarbeit der Eltern dahinter gesteckt haben muss! Mit Sicherheit haben sie stundenlang sämtliche Vor- und Nachteile von Kindersitzen, Fahrradanhängern gegeneinander abgewogen, nur um sich dann, nach einer Entscheidung für den Kindersitz, nochmals überlegen zu müssen: Kindersitz ja, aber vorne oder hinten? Rahmen- oder Gepäckbefestigung? Doch all die zeitintensive Recherche zahlt sich spätestens dann aus, wenn dem Sprössling der Fahrtwind ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert, hoch oben auf dem Eltern-Rad. Grundsätzlich gilt beim Thema „Kindersitz“, dass alle Modelle der beliebtesten Hersteller (Thule, Hamax, Römer) höchste Sicherheitsstandards erfüllen und der europäischen Prüfnorm DIN EN 14344 entsprechen müssen. Kindersitze zählen zu den beliebtesten Artikeln beim Fahrradzubehör, da sie dank ihres geringen Eigengewichts und der einfachen Montage schnell auf nahezu jedes Bike gesetzt werden können und gleichzeitig den sicheren Transport von einem Kind ermöglichen. Gleichzeitig bleibt dem elterlichen Fahrer das typische Fahrgefühl auf zwei Rädern erhalten, was weder Lastenrad noch Anhänger in dieser Form schaffen. Wenn der kleine Passagier schon ohne Hilfe sitzen und seinen Kopf stabil halten kann (meist ab dem 10. Monat), ist er bereit für eine Spritztour auf dem Rad! Anschnallen, Helm auf, Füße in die dafür vorgesehenen Fußhalterungen schieben, damit es keine ungewollte Bekanntschaft mit den Fahrradspeichen gibt, und es kann losgehen! Oftmals rüsten Eltern ihr mit dem neuen Sitz versehenes Velo noch mit einem Zweibein-Fahrradständer, der als Kippschutz dient, nach. Vorsicht vor zwar schicken, aber gefederten Sätteln. Die Kleinen können sich bei unebenem Untergrund dort ganz schnell ihre Fingerchen einquetschen, vorausgesetzt, sie sitzen hinter dem Fahrer, was meistens der Fall ist.

Generell bevorzugen fast alle Eltern eine Positionierung des Kindersitzes hinter sich. Im Falle eines Sturzes bzw. Unfalls ist das Kind hinter dem Fahrer insgesamt doch besser geschützt als in einer Frontposition direkt hinter dem Lenker. Zudem lassen sich dort Kinder bis zu 22 kg (bei manchen Herstellern sogar bis zu 35 kg) transportieren, während die Gewichtsgrenze bei Frontsitzen nur bis 15 kg reicht. Ein am Fahrradheck angebrachter Kindersitz erlaubt ein Modell mit hoher und verstellbarer Rückenlehne. Das ist bei ein Sitzposition vor dem Fahrer rein technisch nicht möglich. Es würde dem Lenkenden die Sicht versperren und das Fahrverhalten nachteilig einschränken. Allerdings hat der kleine Beifahrer vorne die bessere Übersicht über das Geschehen (Achtung vor Reizüberflutung bei den ganz Kleinen!), kann während der Fahrt besser mit dem Elternteil kommunizieren, ist aber auch mehr Fahrtwind und lästigen Insekten ausgesetzt (dafür gibt es einen speziellen Windschutz). Weiterer Vorteil von Frontsitzen gegenüber Hecksitzen ist die Tatsache, dass du als Fahrer problemlos einen Rucksack tragen kannst, der deinen Beifahrer nicht stört. Dieses Problem ließe sich durch einen vorne am Rad befestigten Korb beispielsweise elegant lösen. Möglichkeiten dazu gibt es genug beim Fahrradzubehör.

Beachte außerdem, dass zwar fast alle Kindersitzsysteme an die gängigen Fahrradtypen montierbar sind. Schwierig wird es lediglich bei Rennrädern oder Fully-Mountainbikes. Entscheidend ist die Rohrdicke am Rahmen. Besonders bei kleinen Fahrradrahmen kann eine Frontsitz-Montage am Steuerrohr manchmal zur Herausforderung werden. Soll der Fahrradsitz am Heck des Bikes befestigt werden, steht nur noch die Entscheidung an, ob der Sitz am Sitzrohr hinten oder direkt auf dem Gepäckträger positioniert werden soll. Für kleine Passagiere bietet die erste, gängigere Möglichkeit dank frei schwingendem Arm mehr Federung (in Maßen, damit das Rad insgesamt nicht ins Schlingern gerät) und Komfort. Fällt die Wahl auf den Gepäckträger, so sollte dieser entsprechend stabil sein und das Gewicht des Kindes locker aushalten können. Informiere dich vor dem Kauf eines Fahrradsitzes unbedingt darüber, ob der gewünschte Sitz in der gewünschten Position an deinem Fahrrad montiert werden kann. Fertig zur Abfahrt? Halt, Mama und Papa sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ebenfalls einen Helm aufsetzen. Das ist ein Must-have-Zubehör für alle Radler.

 

Flaschen


Flasche leer? Von wegen! Wer mit seinem Bike längere Distanzen zurücklegt, muss ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Gerade bei sommerlichen Temperaturen solltest du einer Dehydrierung rechtzeitig vorbeugen und viel trinken. Eine griffbereite Trinkflasche, die sich mühelos aus dem Trinkflaschenhalter am Fahrradrahmen herausnehmen lässt, ist die eleganteste Lösung. Da die allermeisten Flaschen genormt sind, passen sie auch in fast jeden Halter. Für dieses Fahrradzubehör sind Ösen im Rahmendreieck deines Rads erforderlich, damit der Flaschenhalter dort angeschraubt werden kann und.  Ob Kunststoff-, Metall- oder besonders leichte Carbonhalter, sie sorgen dafür, dass deine Trinkflasche Biketouren über Stock und Stein übersteht und nicht hin- und herwackelt. Ein Griff nach unten, sogar während der Fahrt, genügt, um den Flüssigkeitshaushalt deines Körpers wieder auszugleichen – ein klarer Vorteil gegenüber einer im Rucksack oder Radtasche mitgeführten Trinkflasche. Nichts ist lästiger, als extra anhalten zu müssen, wenn man gerade mitten im Flow ist! Mit dem richtigen Flaschenhalter hast du schon die Hälfte der Miete bei diesem Fahrradzubehör inne. Fehlt nur noch die passende Trinkflasche, die es in unterschiedlichen Größen, von 500 ml bis hin zu 1000 ml, gibt. Bedenke aber, dass besonders große Trinkflaschen nicht in jeden Halter bzw. nicht an jeden Rahmen von der Länge her passen, zur Not eine zweite Flasche (dann z.B. im Rucksack) mitführen. Flaschen, die spülmaschinenfest, bruch- und auslaufsicher sowie temperaturbeständig sind (Edelstahl, Aluminium, Titan, Carbon) erleichtern dem Biker das Bikerleben unterwegs. Wer es lieber bunt mag, der findet beim Fahrradzubehör auch Trinkflaschen aus Kunststoff, die aber nicht für heiße Getränke geeignet sind. Bewährt hat sich übrigens eine Flasche mit Sportverschluss für ein maximal einfaches Handling: Eine Hand am Lenker, die andere versorgt deinen Körper mit dem Lebenselixier!

 

Schlösser


Knick-Knack, in durchschnittlich drei Minuten kann ein Profi das Schloss deines Fahrrads knacken! Dein Traumbike kann schneller gestohlen werden, als du denkst, Tendenz leider steigend. Zum Glück findet sich unter Fahrradzubehör auch eine Vielzahl an Schlössern, die den gemeinen Dieben einen Strich durch die Rechnung machen. Neben einem Fahrradschloss, das Langfingern das Leben erschwert, solltest du deinen Drahtesel möglichst an beleuchteten Orten abstellen, an einem fest verankerten Gegenstand (Fahrradständer) anschließen und so das Diebstahlrisiko von vornherein minimieren. Denke auch daran, dass deine Fahrradversicherung nur dann einspringt, wenn du dein Bike auch sachgemäß abgesperrt hast. Wir empfehlen für einen passenden Diebstahlschutz, fünf bis zehn Prozent des Neupreises vom Rad anzusetzen. So viel sollte dir ein adäquates Fahrradschloss schon wert sein. Je leidenschaftlicher du an deinem Velo hängst, desto mehr musst du in einen entsprechenden Schutz investieren. Mit anderen Worten: Ein simples Rahmenschloss wird da nicht ausreichen!

Beim Zubehör fürs Rad findest du zum Einen Kabelschlösser. Das meist aus einem Stahlseil von unterschiedlicher Seilstärke und Seillänge bestehende Schloss empfiehlt sich hauptsächlich zum Sichern von beispielsweise Laufrädern oder Helmen (Spiralkabelschloss). Da sie sich schnell durchtrennen lassen, eignen sie sich weniger als alleiniger Diebstahlschutz. Trotzdem sind sie sehr flexibel einsetzbar und vergleichsweise günstig. In der Variante des Panzerkabelschlosses erhöht sich der Sicherheitsfaktor deutlich. Zum Anderen wären da die etwas sichereren Kettenschlösser. Die auf Fahrraddiebe abschreckend wirkenden Ketten sind massiv und werden von einer Kunststoffhülle umgeben, unter anderem um den Fahrradlack nicht zu beschädigen. Auf qualitativ wertvolles Kettenmaterial ist beim Kauf unbedingt zu achten (eine Säge sollte die Kette nicht zerkratzen können). Durch die kettenartige Struktur lässt sich dein Fahrrad an vielen verschiedenen Objekten anschließen. Allerdings stellt diese verhältnismäßig preiswerte Schlossvariante kein unüberwindbares Hindernis für Diebe dar, die die an sich schwere Kette (von zwei bis fünf Kilo!) an den Gliedern relativ leicht trennen können. Mit den größten Diebstahlschutz bietet das kunststoffummantelte Schloss in U-Form eines Bügelschlosses. Besonders Radfahrer in Großstädten wissen den Schließmechanismus aus gehärteter Stahllegierung und robustem Schließzylinder zu schätzen, sie eignen sich perfekt für Fahrradstellplätze. Aufgrund ihrer starren Konstruktion ist die Auswahl an Ansperrmöglichkeiten allerdings begrenzt. Nicht zu unterschätzen ist das Gewicht eines Bügelschlosses, doch dafür bietet das eher hochpreisige Fahrradschloss einen fast hundertprozentigen Diebstahlschutz. Einer immer größeren Beliebtheit erfreut sich unter Radbegeisterten das Faltschloss, das eine Kombination aus Ketten- und Bügelschloss darstellt. Dessen massive, bewegliche Stahlglieder erleichtern den Transport des Schlosses, denn sie lassen sich – je nach gewählter Länge – klein zusammenklappen. Diebe dürften sich an den eher schweren Faltschlössern die Zähne ausbeißen, das macht sich auch beim Preis bemerkbar. Diebstahlschutz und Preis – beides hoch. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel auch, mehrere Schlössertypen miteinander zu kombinieren. Hier gilt nämlich: More is more!

 

Taschen


Ich packe meine Tasche und nehme mit…. Mehr als du für möglich hältst! Der Biketrend hält noch immer an, und was früher gerne belächelt wurde, ist mittlerweile fast schon Standard bei längeren Trekkingtouren: Die Radtasche! Aber Tasche ist nicht gleich Tasche! Ein Blick ins Fahrradzubehör verrät dir, dass sich in der Zwischenzeit viel auf dem Markt getan hat, damit Radlern komfortabel und stilvoll ausreichend Stauraum für Gepäck auf ihren Touren zur Verfügung steht. Empfehlenswert sind wasserfeste Materialien aus Kunststoff mit verklebten oder verschweißten Nähten, einem rollbaren oder einklappbarem Deckel, die auch mal einem plötzlichen Wolkenbruch standhalten. Design-Liebhaber setzen gerne auf Radtaschen aus Leder, während sich Kinder über farbenfrohe, bunte Muster freuen.

Mittlerweile bietet nahezu jede Position am Fahrrad eine Befestigungsmöglichkeit für eine Art von Tasche. Die klassische Gepäckträgertasche hinten gibt es als einzeln abnehmbare Tasche oder eben im Doppelpack, für extra-lange Touren gar als Dreifachtasche samt Top Case. Hier bekommst du richtig viel Gepäck für mehrere Tage unter, was das Fahrverhalten kaum beeinflusst. Als Pendant vorne können Vorderrad-Taschen an den Gabelscheiden befestigt werden, dann bitte besonders auf eine angemessene Gewichtsaufteilung achten! Wer hingegen lediglich Werkzeug und Kleinteile transportieren muss, ist oft schon mit einer Satteltasche direkt unter dem Sattel gut beraten. Die etwas größere Variante, die Sattelstütztasche, findet zusehends bei Mountainbikern Anklang. Bis zu neun Kilo Zuladung sind bei diesem Zubehör drin, das nicht einmal einen Gepäckträger erfordert. Bei den Rahmentaschen rückt die Mitte deines Bikes in den Vordergrund. Sie sind in unterschiedlichen Varianten erhältlich (als kleinere Dreieckstasche oder auch mit mehr Stauraum ausgestattet und am Oberrohr angebracht) und können alternativ zu Gepäcktaschen verwendet werden. Für den Griff zwischendurch auf Karte, Handy oder Müsliriegel reicht eine Lenkertasche aus. Selbstverständlich lassen sich mehrere Taschenarten kombinieren, aber die Gesamtzuladungsgrenze von deinem Rad darfst du nicht außer Acht lassen.

Du bist weniger der Taschentyp und suchst eine Möglichkeit, trotzdem deine Einkäufe oder Hund auf dem Rad zu transportieren? Dann bist du mit einem Fahrradkorb auf der sicheren (bei Klickfix-Modellen auf der besonders bedienfreundlichen) Seite. Vorne oder hinten montierbar, kannst du ihn je nach Modell gleich als Einkaufskorb nutzen. Für die fahrradverrückte Fellnase findest du beim Fahrradzubehör beliebte Extras wie ein aufsteckbares Gitter oder spezielle Weidenkörbe.

Für alles andere (an Gepäck) gibt es … Rucksäcke, Messenger-Bags, Kuriertaschen, Trinkrucksäcke, Bike-Rucksäcke, Freizeit- und Schulrucksäcke. Unsere Schultern können in der Tat so einiges er-tragen, doch speziell beim Fahrradrucksack solltest du keine Kompromisse in Sachen Tragekomfort, Polsterung und Belüftung eingehen. Dank ihrer schmäleren Passform und der auf die Sitzposition des Bikers angepassten, ergonomischen Konstruktion samt weiter vorne liegender Schultergurte gelten sie als ideale Begleiter auf Tour. Mit unterschiedlich großem Fassungsvermögen (von 10 L bis zu 30 L) ermöglicht dir ein Bike-Rucksack, immer alles am „Mann“ zu haben. Das perfekte Fahrradzubehör ergänzend zur Radtasche!

 

Pumpen


Du bist topfit, aber deinem Reifen geht plötzlich die Luft aus? Das ist in erster Linie zwar ziemlich ärgerlich, aber schnell zu beheben! Präventiv dazu am besten schon zuhause mit einer Standpumpe (mit Manometer zur Luftdruckanzeige) Luft in den betroffenen Reifen pumpen, um einen drohenden Plattfuß noch rechtzeitig abzuwenden. Sie eignen sich insbesondere für großvolumige Reifen, da sich der Kraftaufwand beim Pumpvorgang in Grenzen hält. Das Mittel der Wahl für unterwegs sind Rahmenpumpen. Dieses Fahrradzubehör kann dir aushelfen, wenn du auf der Strecke mit Platten liegenzubleiben drohst. Die am Rahmen eines Fahrrads integrierte Pumpe ist jedoch nicht für aller Radtypen geeignet. Mountainbiker fahren besser mit der Minipumpen-Variante – mit oder ohne Teleskopfunktion. Sie sind nicht so sperrig wie die gängigen Rahmenpumpen, lassen sich leicht in Rucksack oder Fahrradtasche verstauen und bringen die für Mountainbike-Reifen üblichen Luftdruck von 2 bar locker zustande. Rennradfahrer greifen für die erforderlichen 7-10 bar meistens auf kompakte CO2-Pumpen zurück, die mit speziellen Druck-Kartuschen den Reifen binnen weniger Sekunden mit Luft befüllen. Biker mit einem gewissen sportlichen Ehrgeiz gehen nie ohne das Fahrradzubehör „Ersatzkartuschen“ auf Tour!

 

Werkzeuge/Pflegemittel & Sonstiges


Hätte, hätte, Fahrradkette! Am besten frisch geölt und verführerisch glänzend. Jeder Fahrradfahrer kann die Lebensdauer seines Drahtesels verlängern, wenn er selbst Hand anlegt und leicht zu reinigende Stellen am Fahrrad wie besagte Kette ab und an ins Visier nimmt. Bewaffnet mit Bürste und Schwamm kannst du dein Bike selbst von größtem Schmutz befreien. Zu deiner Grundausstattung sollte Kettenöl, ein paar (feuchte) Lumpen und spezielle Fahrradreiniger mit Fettlösefunktion zählen. Für jedes Fahrradteil gibt es im Prinzip das passende Reinigungstool und Pflegemittel beim Fahrradzubehör. Vermeide allerdings nach Möglichkeit, deinem Rad mit dem Hochdruckreiniger zu Leibe zu rücken. Einzelne Teile deines dann zwar blitzsauberen Velos können so schneller rosten, da besonders viel Wasser in alle möglichen Ritzen eindringt und Korrosion verursachen kann. Besser mit schonenden Fahrradreinigern arbeiten und schmieren, was das Zeug hält.

Um Zeugs geht es auch, wenn doch einmal eine Schraube locker sein sollte. Werkzeug fürs Fahrrad gibt es als Multitool, das mehrere Funktionen erfüllt und nach der Schweizer Taschenmesser-Klappmethode funktioniert. Dieses Fahrradzubehör eignet sich für Fahrer, die sich bei ungeplanten Zwischenfällen auf dem Bike möglichst breit aufstellen wollen. Klar ist aber auch, dass dies zulasten von Gewicht und Volumen geht. Sechskantschlüssel, Kreuzschlitz-Schraubenschlüssel, diverse Kettenwerkzeuge plus Speichenschlüssel sind schwerer, als wenn die Werkzeuge einzeln mitgeführt werden. Allerdings hast du dann alles „beinand“, und läufst nicht so schnell Gefahr, das entsprechende Teil zu verlegen. Miniwerkzeuge für eine bestimmte Funktion (z. B. Schrauben nachziehen) bringen weniger auf die Waage und sind aufgrund ihrer kleinen Größe problemlos in einer Satteltasche zu verstauen. Aus hochwertigem Stahl gefertigt begleiten sie dich und dein Bike ein Leben lang. Es müssen ja auch nicht immer 19 Funktionen auf einmal sein. Meistens hat man doch „nur“ einen Platten, der sich lediglich mit entsprechendem Flickzeug beheben lässt. Spezielle Werkzeug-Sets umfassen sogar diverse Werkzeuge und Reparaturmaterial für einen löchrigen Reifen.

Räder tragen wird früher oder später jeder einmal – und dazu braucht es nicht einmal einen Platten. Wenn der Nachwuchs beispielsweise urplötzlich keinen Meter mehr auf dem Laufrad weiterfahren möchte, hilft hier ein Tragegurt fürs Rad als „lebensrettendes“ Zubehör verzweifelten Eltern weiter. Vielleicht ist der Kleine doch schon bereit fürs echte Zweirad (mit Stützen)?

 

Elektronisches Zubehör für das Rad


Höher, weiter, schneller? Ambitionierte Radsportler und Biker auf Radtour kommen heutzutage nur noch schwer an Fahrradcomputern vorbei. Obwohl diese Mini-Rechner inzwischen vom Smartphone ernsthafte Konkurrenz bekommen haben, sind die am Lenker leicht montierbaren Radcomputer ein nach wie vor beliebtes Fahrradzubehör. Längst gehen sie über die gängigen Funktionen wie Geschwindigkeit und Distanz hinaus, fungieren als Navigationsgerät, Höhenmesser, (Stopp)uhr oder Dokumentationshilfe, messen von der Pulsfrequenz über Steigung, Drehmoment, Trittfrequenz und verbrauchten Kalorien sogar, wann das nächste Gewitter aufzieht. Fahrradcomputer gibt es in unterschiedlichen Preiskategorien für unterschiedliche Zwecke, mit Kabel (günstiger) oder batterie- (bzw.) akkubetrieben (optisch ansprechender). Profis dienen die Fahrradcomputer zur Leistungsanalyse, Freizeit-Radlern liefern sie Gesprächsstoff für den Abend, entspannt am Ende der Tagesetappe beim Austausch von zurückgelegten Kilo- und bezwungenen Höhenmetern. Bist du doch eher der Smartphone-Typ, dann findest du beim Fahrradzubehör auch eine entsprechende Halterung für den Lenker, der dein Heiligtum fest umschlossen hält, versprochen!

 

Fahrrad-Transport


Du wirst vom Fahrrad transportiert und manchmal das Bike vom Auto. Für diesen Fall gibt es sichere und intelligente Lösungen, beispielsweise wenn das geliebte Zweirad mit in den Urlaub darf. Spätestens bei der Fahrt auf der Autobahn fällt auf, dass die Räder zum Großteil am Heck des Fahrzeugs befestigt sind. Heckträger aus Stahl oder Aluminium sind robust, können an der Heckklappe oder einer Anhängerkupplung (falls vorhanden) angebracht werden und ermöglichen einen Transport von bis zu vier Fahrrädern. Im Vergleich zum Dachträger kannst du hinten am Heck wesentlich mehr Gewicht draufladen (auch E-Bikes) und sparst aufgrund der dort günstigeren aerodynamischen Verhältnisse Sprit ein. Auch das Be- und Entladen wird dich mit Sicherheit weniger Nerven und Kraft kosten als das aufwendigere Montieren auf dem Autodach. Wenn dich in deinen Urlaub doch noch spontan mehr Leute begleiten als geplant, bietet dir der Heckträger von Uebler die Möglichkeit zur Fahrraderweiterung. Dieses Fahrradzubehör ist, je nach Modell, sogar klappbar erhältlich. Dann ist der Griff in den Kofferraum jederzeit möglich. Trotzdem musst du dich an die zulässige Stützlast halten (meist zwischen 50-100 kg beim Heckträger auf der Anhängerkupplung) und über das Gewicht deiner Räder Bescheid wissen. Am besten bei E-Bikes die schweren Akkus entfernen, falls möglich, und innen im Auto mitführen. Vorsicht bei verdeckten Kennzeichen oder Rücklichtern am PKW nach einer Heckträger-Montage! Eventuell werden dann nämlich zusätzliche Rückspiegel (wegen der eingeschränkten Sicht nach hinten) und ein eigenes Nummernschild am Träger selbst notwendig. Da sich das Fahrverhalten eines PKWs mit diesem Zubehör doch leicht ändert, sollten bei der ersten Fahrt damit alle Sinne geschärft sein!

 

Fahrrad-Parker


Auch dein Bike muss sich irgendwann einmal von all den Strapazen erholen. Du musst es zwar nicht gleich sanft betten, aber mit einem stabilen Ständer als Fahrradzubehör fällt es garantiert nicht um, besonders praktisch bei Reparatur- und Putzaktionen an deinem Drahtesel! Nicht nur für Fahrradhändler sind entsprechende Parker ein absolutes Muss, um ihre Modelle entsprechend präsentieren zu können. Gerade wenn du mehrere Räder zuhause hast, bieten sich Fahrradständer an, um deine Lieblingsstücke angemessen abzustellen. Wer weder Keller noch Garage zur Verfügung hat, dem steht die Möglichkeit der Wand- oder Deckenhalterung zur Verfügung (Nutzlast beachten!). Dieser stylische Hingucker hat schon so manche Wohnung designtechnisch aufgepeppt und Diebe arbeitslos gemacht!

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Alle Preise inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten. Die durchgestrichenen Preise entsprechen dem UVP des Herstellers.

 

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