Fahrräder

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Fahrrad kaufen – leicht gemacht!

Es kommt zusammen, was zusammenkommen muss! Jeder Topf findet seinen Deckel, oder besser gesagt, jeder Sattel seinen Fahrer. Egal, wer du bist, Frau, Mann, Kind – dein Wunschrad gibt es! Daran glauben wir ganz fest, wenn sich unsere Kunden mit Kaufwunsch an uns wenden. Doch das Allerwichtigste beim Fahrradkauf ist, dass du dir im Vorfeld Gedanken über den Einsatzbereich deines Bikes gemacht hast. Ob du nun ein wendiges Rad für deine Streifzüge durch die City brauchst, du am liebsten schnell auf Asphalt radelst oder doch einen robusten Begleiter für ausgiebigere Fahrradtouren im Gelände suchst – diese Fragen solltest du dir stellen, bevor du dir ein neues Velo zulegst. Sportlich-ambitionierte Kunden wählen oft eher ein Mountainbike, Rennrad oder ein Crossbike. Kommt das Rad regelmäßig im Alltag zum Einsatz, sind Cityräder oder sogar ein Faltrad die perfekten Begleiter für dich. Wir wissen, dass es nicht ganz leicht ist, im breit gefächerten Fahrraddschungel genau DEIN Bike für DEINE Bedürfnisse zu finden. Eine erste Übersicht über die wichtigsten Fahrrad-Kategorien kann dir deshalb vor dem Fahrradkauf behilflich sein:

Welcher Typ bist du? Fahrradkauf nach Fahrradtyp!

 

So unterschiedlich und vielfältig die Menschen sind, so variantenreich ist auch die Welt der Fahrräder. Erkenne dich selbst lautet hier die Devise! Bevor du also ein Bike kaufen möchtest, musst du genau wissen, welcher Radltyp du überhaupt bist. Die gute Nachricht ist: Für jeden Fahrradtyp gibt es einen passenden fahrbaren Untersatz. Was die einzelnen Fahrradtypen ausmacht, erfährst du hier:

Cityrad

 

Das Cityrad oder auch Stadtrad genannt ist der perfekte Stadtbegleiter für die täglichen Strecken durch deine City. Komfortabel zu fahren, oft mit tiefem Einstieg und einer Rücktrittsbremse ausgestattet, sitzt der Fahrer in einer aufrechten Sitzposition, was den Überblick über das Verkehrsgeschehen erleichtert. Gleichzeitig zeichnet sich das Cityrad durch zuverlässige Komponenten und eine wartungsarme, einfache Schaltung aus – das macht es zu einem langlebigen Begleiter!  Ein Cityrad kann sogar ein zuverlässiger und umweltfreundlicher Autoersatz sein. Modelle in stylischem Retrodesign sorgen dann schon morgens für gute Laune!

 

Trekkingrad


Das Trekkingrad erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn es ist vielfältig einsetzbar. Du kannst es sowohl für die tägliche Kurzstrecke auf Asphalt nutzen, aber sein Potenzial spielt das Trekkingrad erst so richtig auf der Langstrecke aus. Schotter, Kies, Waldboden, dann wieder Asphalt, fürs Trekkingbike kein Problem. Sind ausgedehnte Fahrradtouren geplant, ist das Trekkingrad von Haus aus bestens gerüstet: Gepäckträger (um ausreichend Gepäck für dein Radlabenteuer zu transportieren), Fahrradständer, Schutzbleche (nie wieder Dreckspritzer im Gesicht beim Cappuccino im Café), Fahrradbeleuchtung (wenn’s im Biergarten mal wieder länger gedauert hat). Wer schnell, bequem und sportlich auf möglichst unterschiedlichem Gelände Strecke machen will, der sollte vor dem Fahrradkauf diesen Allrounder auf dem Schirm haben.

 

Rennrad


Schnell, schneller, Rennrad. Der schlankste und leichteste Fahrradtyp auf dem Markt lässt die Herzen aller Geschwindigkeitsfans höherschlagen. Dank seiner schmalen und profillosen Reifen reduziert sich der Rollwiderstand eines Rennrads auf ein Minimum – mit einem Maximum an km/h zur Folge! Ein ultraleichter Rahmen aus Carbon oder Aluminium in Kombination mit einer möglichst aerodynamischen Bauweise des Flitzers sorgen für ordentlich Spaß auf der Straße – oder in der Variante des Gravelbikes ebenfalls im Gelände. Damit du auch bei Anstiegen die bestmögliche Übersetzung auf die Pedale herausholen kannst, sind Rennräder in den allermeisten Fällen mit einer Kettenschaltung samt Kettenblätter und Ritzel ausgestattet.

 

Mountainbike


Es muss zwar nicht zwangsläufig der Berg rufen, aber das Mountainbike fühlt sich in anspruchsvollem Gelände in jedem Falle pudelwohl. Dieser Rad-Bestseller besticht durch breite, stark profilierte Reifen für maximalen Grip auf Waldwegen oder auf dem Berg. Die Federung macht hier den Unterschied. Entweder als Hardtail über eine Federgabel am Vorderrad erhältlich oder als Fully – mit einer Federung zusätzlich am Hinterrad. Auch hier kommt es wieder ganz auf den jeweiligen Einsatzzweck an: Für Ausflüge in leichtem Gelände reicht oftmals das kostengünstigere Hardtail aus. Suchst du den ultimativen Kick in rasanten Down-Hill-Abfahrten? Dann bist du höchstwahrscheinlich mit einer Vollfederung besser beraten. Kurzum: Das Mountainbike ist ein robuster Begleiter auf zwei Rädern, der mit jedem Untergrund zurechtkommt. No Mountain Too High…

 

Kinder- und Jugendfahrrad


Schon die Allerkleinsten können das einmalige Freiheitsgefühl beim Radfahren erleben – mit altersgerechten Modellen auf zwei Rädern. Vom Roller, Dreirad, Lauflernrad über das erste richtige Fahrrad hin zum Jugendrad mit 26 Zoll Radgröße. Man kann eigentlich nicht früh genug damit anfangen, den Gleichgewichtssinn und die Motorik der Kinder zu fördern. Radfahren schult von Anfang an Koordination und Selbstständigkeit – wichtige Bestandteile in der kindlichen Entwicklung! Da sich die Kids in ständigem Wachstum befinden, ist es bei diesem Fahrradtyp besonders wichtig, Körpergröße (und Fahrkönnen) bei der Wahl des Zweirads zu berücksichtigen. Kleiner Tipp: Den Nachwuchs am besten beim Fahrradkauf miteinbeziehen und über Farbe und Accessoires (Klingel, Fahne) entscheiden lassen. Für Kinder mit einer empfohlenen Körpergröße ab 95cm stehen die ersten richtigen Fahrräder (12 Zoll) bereit.

Sportliche Rennsemmeln im Alter von 6-8 Jahren können sogar unter Kinder-Mountainbikes auswählen. Generell unterscheidet man beim Kinderrad hauptsächlich in Bezug auf den Rahmen. Hier steht ein Y-Rahmen (bestehend aus einem Steuer- und Sattelrohr, meist ungefedert) oder ein Modell im Wave-Stil zur Verfügung. Dieses erleichtert den kleinen Fahrern durch seine gebogene Form das Ein- und Aussteigen und zeichnet sich durch lediglich ein einziges, dafür aber besonders stabiles Unterrohr aus. Allen Eltern liegt das Thema „Sicherheit im Straßenverkehr“ am Herzen. Laut StVO ist das Kinderbike dann verkehrssicher, wenn es mit zwei voneinander unabhängigen Bremsen, Vorder- und Rücklampen, weißem Rückstrahler vorne und rotem hinten, zwei Reflektoren in Orange oder Gelb, einer Klingel und Reflektoren an den Pedalen ausgestattet ist. Dann steht einem sicheren Familienausflug nichts mehr im Weg!

 

Gravelbike


Eine Mischung aus Rennrad und MTB-Elementen gefällig? Voilà, hier kommt das Gravelbike. Es kombiniert die Vorzüge eines Rennrads für hohe Geschwindigkeiten auf Asphalt, verträgt aber Ausflüge auf unbefestigtem Untergrund dank seiner im Vergleich breiteren Räder. Im Gegensatz zum klassischen Mountainbike kommt es ohne aktive Federung aus, behält auf nicht allzu grobem Schotteruntergrund den erforderlichen Grip. Die Verwandtschaft zum Rennrad lässt der meist tiefer liegende Lenker erahnen, ohne auf den notwendigen Fahrkomfort verzichten zu müssen. So lässt sich automatisch und ganz nebenbei eine stattliche Reisegeschwindigkeit aufbauen. Gravelbike-Fahrer schwören auf ihr vielseitig einsetzbares Velo und können sich ein Leben ohne diesen trendigen Hybrid nur noch schwer vorstellen. Eine Überlegung wert für Racing-Begeisterte, die auch ab und an abseits der Straße unterwegs sein wollen.

 

Crossbike


Ein Rennrad, das geländetauglich, leicht und schnell ist, diese Komponenten vereint das Crossbike. Im Gegensatz zum Gravelbike ist bei diesem Gefährt die Sitzposition noch eine Spur sportlicher. Ursprünglich für die sogenannten Querfeldeinrennen (Cyclocross) mit einem hohen Anteil an wechselnden Untergründen konzipiert, findet das Crossbike zusehends Anklang bei sportlichen Bikeliebhabern mit einem Faible für das Besondere. Es lässt sich problemlos auf den Schultern tragen (wenn Passagen doch einmal unpassierbar sein sollten), meistert sämtliches Gelände mit Bravour. Seine schöne Optik ist ein zusätzlicher Eyecatcher! Mit diesem Radtyp kommst du problemlos durch die eher fahrradunfreundlichen Jahreszeiten wie Herbst und Winter.

 

Spezialrad


Du suchst etwas ganz Spezielles? Ob Transportrad (Lastenrad), Faltrad, Räder für Leute mit Mobilitätseinschränkung – es gibt auch hier mehr als du denkst. Wer beruflich viel Ware oder Einkäufe von A nach B transportieren oder seine Kinder umweltfreundlich und mit viel Frischluftzufuhr von der Kita abholen möchte, dem sind Transporträder ans Herz zu legen. Besonders beliebt mit elektrischer Tretunterstützung sind sie dank Transportbox oder Ladefläche äußerst belastbar.

In ganz anderen Bereichen punktet hingegen das Faltrad. Es kommt hauptsächlich bei Stadtmenschen und Pendlern zum Einsatz. Es kann unkompliziert zusammengeklappt werden und passt so bequem in jede Bahn und jeden noch so schmalen Hausflur. Dabei verfügt es gleichzeitig über die Vorzüge eine klassischen Citybikes, besitzt aber deutlich kleinere Reifen und Rahmen. Wer ein smartes Urban Bike sucht, ist mit einem Faltrad bestens beraten! Die Zeiten vom ollen Klapprad, das allseits belächelt wurde, sind längst vorbei. Es kann so leicht sein, zum Trendsetter beim Fahrradkauf zu werden.

Menschen, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, können auf speziellen Rädern in den Genuss von echtem Fahrgefühl kommen. Der niederländische Marktführer Van Raam beispielsweise bietet unterschiedlichste Transportkonzepte für radbegeisterte Menschen mit Handicap an. Jeder kann Fahrradfahren!

 

BMX


Dich zieht es eher weg von den klassischen Radwegen und hin zur Halfpipe oder einem Rennparcours? Dann ab aufs BMX! Auf diesen zumeist 20 Zoll großen (bzw. kleinen)  Reifen kannst du deine Lust auf die coolsten Tricks und Sprünge bestens ausleben. Ursprünglich konzipiert für den „Bicycle Moto Cross“, abgekürzt BMX, erfüllt dieses wendige Rad mit dem auffallend niedrigen Rahmen und seinem verhältnismäßig hohen Lenker alle Voraussetzungen, um von seinem Fahrer kunstvoll durch die Lüfte manövriert oder rasant, aber sicher, durch einen Racing-Parcours gejagt zu werden. Dafür fehlt beim BMX jeglicher technische Schnickschnack wie eine Schaltung, die Ausstattung ist auf das Nötigste reduziert, weshalb es nicht als straßenverkehrstauglich gilt und nur an dafür ausgewiesenen Orten und Gehwegen zum Einsatz kommen darf. BMX-Biker fühlen sich im Skatepark, auf speziellen Rennstrecken und urbanen Zonen (Treppen, Geländer etc.) zuhause. Dort fordern sie von ihrem Trickrad alles – zum Glück macht das BMX dank besonders robuster Bauweise, extrem stabilen Naben und mehr Speichen als beim Normalrad so ziemlich alles mit. Sein Lenker lässt sich um 360 Grad drehen – das kann kein anderer Drahtesel von sich behaupten! Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal dieses Fahrradtyps sind kleine Stützen für die Füße an den Naben des BMX‘, Pegs genannt. Damit gelingen spektakuläre Jumps auf dem Hinterrad, Drehungen um die eigene Achse oder Stunts wie das Grinden, wo Hindernisse rutschend überwunden werden. Du siehst vielleicht schon, dass du dir zusammen mit einem neuen BMX auch gleich eine entsprechende Schutzausrüstung (Helm, Arm- und Schienbeinschützer, Handschuhe) zulegen solltest. Denn leider, leider sind unsere Knochen nicht aus Aluminium oder Stahl gefertigt.

 

E-Bike


Es ist der Trend der letzten Jahre, der die Fahrradwelt auf ein neues Level gehoben hat: E-Bikes! Mittlerweile sind fast alle Fahrradtypen mit Elektromotor erhältlich, Akkuleistung, Motor und Reichweite werden von Experten ständig optimiert. Das E-Bike, eigentlich ein Pedelec, unterstützt den Fahrer durch einen bis zu 500 Watt starken Motor mit einem Drehmoment von maximal 75 Nm, der sich bei einer erreichten Geschwindigkeit von 25 km/h automatisch abschaltet. Deshalb ist auch – im Unterschied zum eigentlichen E-Bike und S-Pedelec – kein Mofaführerschein und Versicherungskennzeichen erforderlich. Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung ermöglichen eine ganz neue Dimension an Fahrradtouren. Wo früher die Muskelkraft nicht ausgereicht hat, übernimmt hier ganz sanft und fast unbemerkt der Motor. Den Ausflugszielen sind keine Grenzen mehr gesetzt. Das E-Bike punktet sowohl bei Jung und Alt, das macht es so einzigartig. Mit dem E-Mountainbike nicht nur einen, sondern zwei Berge am Tag erfahren, jetzt kein Wunschtraum mehr! Ältere Semester trauen sich dank der Tretunterstützung auch wieder längere Fahrten als nur zum Bäcker zu – und bewegen sich so insgesamt mehr als vorher. Falls du dir überlegst, ein neues Fahrrad zu kaufen, dann musst du dir mittlerweile fast noch eine Frage mehr stellen: E-Bike ja oder nein?

 

„Finetuning“ – der letzte Schritt vor deinem Fahrradkauf


Glückwunsch! Hast du es bis hierhin geschafft, dann ist das schon einmal die halbe Miete. Wenn du herausgefunden hast, welcher „Fahrradtyp“ du bist, geht es jetzt an den Feinschliff. Bevor du dich endlich auf dein Traumbike schwingen und in den Sonnenuntergang fahren kannst, musst du nämlich unbedingt die für dich passende Rahmengröße ermitteln. Davon abgesehen liefern wir dir gleich noch die wichtigsten Infos zu Rahmenmaterialien und -formen, Schaltung, Bremssystemen und Kosten. Alles, damit du auch wirklich die wichtige Wahl beim Radl triffst. Bereit?

 

Rahmenhöhe


Es gibt nichts Ärgerliches, als wenn sich das vermeintliche Traumrad nach den ersten Fahrten als Alptraum entpuppt. Fehlhaltungen und schnellere Ermüdung aufgrund der falschen Rahmengröße sind leider keine Seltenheit, deshalb ist die Ermittlung der passenden Rahmenhöhe umso wichtiger. Viele Biker übernehmen die Rahmengröße ihres alten Fahrrads, vorausgesetzt diese ist auf dem Rahmen überhaupt vermerkt. Falls nicht, lässt sich die für dich perfekte Rahmengröße ganz leicht über deine Schrittlänge ermitteln. Dazu nimmst du eine Wasserwaage (ein Buch tut´s zur Not auch) und einen Zollstock, stellst dich barfuß – und für ein optimales Messergebnis ohne Beinkleidung – an eine Wand. Buch an die Wand zwischen dem Schritt anlegen und leicht nach oben ziehen. Jetzt kannst du den Zollstock zur Hand nehmen und von unten bis zur Oberkante des Buches messen. Du hast soeben deine Schrittlänge ermittelt! Mit diesem Ergebnis lässt sich anhand von Tabellen deine individuelle Rahmengröße ermitteln. Je nach Fahrradtyp wird dort eine bestimmte Rahmenhöhe empfohlen. Falls du dir ein neues Fahrrad in exakt derselben Rahmengröße deines alten Velos kaufen willst, lässt sich das dank der sogenannten Center-to-top-Methode herausfinden. Mit Hilfe eines Zollstocks misst du ausgehend von der Mitte des Tretlagers hoch bis zur Oberkante des Sitzrohres. Das war´s schon!

 

Rahmenmaterialien


Der Rahmen machts! Kurz zusammengefasst: Je leichter, desto teurer, je schwerer, desto stabiler. Heutzutage hat Aluminium Stahl in Sachen gängigstes Material für den Rahmen nahezu abgelöst. Es ist ein Leichtgewicht, dabei sehr stabil und kommt bei allen Fahrradtypen und Rahmenformen zum Einsatz. Noch um einiges leichter sind Rahmen aus Carbon. Hier wurde der Fahrradrahmen nicht geschweißt, sondern gebacken, was Gewicht einspart. Mit ihrer hohen Stabilität und Steifheit kommt dieses Material vor allem bei Rennrädern im Hochleistungssektor zum Tragen. Noch eine Prise leichter und langlebiger sind Fahrräder aus Titan. Dessen aufwendige Gewinnung und Weiterverarbeitung hat allerdings auch seinen Preis.

 

Rahmenformen


Es kommt bekanntlich auf die inneren Werte an, aber mal ganz ehrlich: Das Äußere ist auch nicht ganz außer Acht zu lassen. Wer bei einem Fahrradkauf eher der spontane Typ ist, lässt sich vielleicht durch die verschiedenen und teils auffälligen Formen beim Rahmen beeinflussen. Man unterscheidet hauptsächlich zwischen dreierlei Rahmenformen. Was ursprünglich als klassisches Damenrad galt, meint den typischen Trapezrahmen eines Bikes. Für ein komfortables Auf- bzw. Absteigen ist das Oberrohr hierbei sichtlich abgeschrägt. Inzwischen gelten Räder mit dieser Rahmenform eher als Unisex, auch die Herren der Schöpfung wissen einen gewissen Komfort mittlerweile zu schätzen. An Sportlichkeit büßt ein Velo mit Trapezrahmen keinesfalls ein. Herrenräder hingegen zeichnen sich durch eine diamantartige Rahmenform aus. Das fast waagrecht verlaufende Oberrohr sorgt für maximale Stabilität und Verwindungssteifigkeit. Räder mit Diamantrahmen kommen am ehesten einer sportlich-ambitionierten Fahrweise entgegen. Großer Beliebtheit, gerade unter nicht mehr ganz jungen Fahrradfahrern, erfreuen sich Räder mit Wave- oder Schwanenhalsrahmen. Durch ein fehlendes Oberrohr und den beiden speziell gebogenen Unterrohren wird ein besonders tiefer Einstieg ermöglicht. Praktischer Nebeneffekt: Man sitzt sehr aufrecht auf dem Rad und hat alles im Blick. Daher findest du oft beim Cityrad diesen auffällig geschwungenen Rahmen vor.

 

Gangschaltung


Zeit, einen Gang hochzuschalten! Damit du auch im Anstieg nicht an Geschwindigkeit einbüßt, gibt es die Gangschaltung beim Fahrrad. Sie ermöglicht dir ein gleichmäßiges Treten in die Pedale, unabhängig vom Gelände. Wer bevorzugt mit einem Stadtrad auf flacher Ebene unterwegs ist, kommt eher mit wenigen Gängen aus. Bergspezialisten wissen im Gegensatz dazu eine genaue Abstufung der einzelnen Gänge zu schätzen. Hinzu kommt, dass es zwei grundsätzliche Arten von Gangschaltung gibt. Da wäre zum einen die Kettenschaltung, die du  bei den allermeisten Bikes querbeet vorfindest. Ein spezieller Umwerfer hebelt hier die Kette auf die jeweiligen Zahnblätter – so kann der Fahrer schalten. Gerade im Vergleich zur wartungsärmeren Nabenschaltung bedarf die Kettenschaltung aufgrund ihrer Exponiertheit mehr Pflege und Kontrolle. Wie der Name bereit verrät, sitzt die Nabenschaltung an der Hinterradnabe. Sie besticht durch eine besondere Robustheit und Langlebigkeit, ist benutzerfreundlich und alltagstauglich. Sie wird gerne in den typischen Cityrädern verbaut.

 

Bremssysteme


Nie wieder unfreiwillig ausgebremst werden! Wenn du dir ein Fahrrad kaufen möchtest, denke auch unbedingt an den sicherheitsrelevanten Aspekt der Bremsen. Es kann in der Tat den entscheidenden Unterschied machen, über welche Bremsen dein Bike verfügt. Viele Mountainbiker können wohl ein Lied davon singen, wie nützlich ihnen schon ihre Scheibenbremsen bei rasanten Trails bergab waren. Während für entspannte Fahrten im Stadtgebiet pflegeleichte Nabenbremsen in Form von Rollen-, Trommel- und Rücktrittsbremsen ausreichen, punkten Scheibenbremsen mit ihrer unverzögerten Bremsleistung, sogar bei Nässe. Sie können auch bei maximaler Beanspruchung nicht heiß laufen. Rennräder andererseits stellen beispielsweise andere Ansprüche in Bezug auf Bremssysteme. Bei ihnen sind oft Seitenzugbremsen verbaut, die äußerst leicht und effektiv sind. Bei der hydraulischen Variante der Felgenbremse werden zwei sich gegenüberliegende Bremsklötze an die Felge gedrückt, wenn der Fahrer den Bremsvorgang einleitet.

 

Preisfrage


Preisfrage: Wie teuer darf´s denn sein? Das hängt tatsächlich von der Ausstattung und der Qualität deines neuen Fahrrads ab. Für Sporträder wie Mountain-, Gravelbikes oder Rennräder wirst du wahrscheinlich tiefer in die Taschen greifen müssen als für Cityräder, die Preispanne kann enorm sein (MTB-Einsteigermodelle aus Aluminium ab 500 Euro bis hin zum absoluten Premium-Mountainbike im vierstelligen Bereich). Vor allem den Komponenten Bremsen und Schaltsysteme (elektronische) sind preislich kaum Grenzen nach oben gesetzt. Solide E-Bikes sind im Schnitt zwischen 1500 bis 2000 Euro aufwärts erhältlich.

 

Sicherheit im Straßenverkehr


Jetzt aber Glückwunsch zum Fahrradkauf! Doch bevor du dich ins nächste Radlabenteuer auf deinem nagelneuen Bike stürzt, bedenke, dass nicht automatisch jedes Fahrrad die Kriterien der Straßenverkehrsordnung erfüllt. Hauptsächlich Mountainbikes und Rennräder genügen in ihrer Grundausstattung nicht den Anforderungen im Straßenverkehr. Mit Ausnahme von Kinderfahrrädern (Kinder bis zu 8 Jahre fahren verpflichtend auf dem Gehsteig) ist ein Fahrrad, egal welchen Typs, dann verkehrstauglich, wenn es über eine helltönende Klingel, eine Vorder- und Hinterradbremse (unabhängig voneinander) sowie einer entsprechenden Beleuchtung (Frontstrahler von mindestens 10 Lux plus weißer Rückstrahler und ein Rücklicht mit rotem Reflektor) verfügt. Safety first!

 

Und hier eine kurze Checkliste für die ganz Eiligen. Nur nichts überstürzen – besser gut informiert als schlecht beraten auf die Suche nach dem eigenen Traumbike gehen!

 

Diese Fragen helfen dir beim Fahrradkauf:

 

  • Welcher Fahrradtyp bin ich generell?
  • E-Bike oder Bio-Bike?
  • Welche Rahmenhöhe ist für mich die passende, um Fehlhaltungen zu vermeiden und ein grenzenloses Fahrvergnügen zu garantieren?
  • Worauf lege ich besonderen Wert bei einem Fahrrad (angefangen vom Material über die Rahmenform hin zur Schaltung und verschiedene Bremssysteme)?
  • Last but not least: Wie hoch ist mein Budget?

 

Je genauer du deine Wünsche definieren kannst, desto effektiver können wir dich beraten, wenn du dir ein neues Fahrrad kaufen willst. Wir unterstützen dich jedenfalls nach bestem Wissen und Gewissen auf der Suche nach deinem Wunschrad. Vorbeikommen, Probefahren, glücklich sein!

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